Nahrungsergänzungsmittel?

Aber natürlich!

Grundsätzlich habe ich zu Nahrungsergänzungsmitteln ein gespaltenes Verhältnis. Aus meiner Sicht sollte man zunächst versuchen, sich auf natürliche Weise gesund und ausgewogen zu ernähren. Das ist auch in der heutigen Zeit ohne weiteres möglich.

Leinsamen geschrotetIch weiß, dass viele Nahrungsergänzungsmittelhersteller behaupten, es wäre in der heutigen Zeit nicht mehr möglich, sich ausreichend mit Vitaminen und Mineralstoffen usw. zu versorgen. Gerne werden dabei unterschiedliche Studien genannt, die das belegen.

Das ist natürlich auch für einen Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln wie Wasser auf die Mühlen und Öl ins Getriebe gleichzeitig. Es wirkt entsprechend verkaufsfördernd.

Was gerne verschwiegen wird: es gibt ebenso Studien, die belegen, dass ein Apfel noch genauso viele Vitamine enthält wie vor 20, 30 oder 40 Jahren.

Heute möchte ich dir einen Tipp für eine natürliche Nahrungsergänzung geben, die nachweislich gesundheitsfördernde Effekte hat.

Im letzten Abnehmtipp hatte ich über Ballaststoffe geschrieben. Die Nahrungsergänzung, die ich heute empfehlen möchte, enthält etwa 25 % Ballaststoffe.

Leinsamen sind die perfekte Nahrungsergänzung

In den Samen stecken zu etwa 25 Prozent Ballaststoffe, zirka 25 Prozent Eiweiß und 30 bis 45 Prozent Fett. Es besteht vor allem aus Öl-, Linol- und Linolensäure. Letztere gehört zu den Omega-3-Fettsäuren.
In geringen Mengen sind zudem Lignane enthalten.

Der hohe Fettanteil ist natürlich bezogen auf das Abnehmen ein kleiner Wermutstropfen: 100 Gramm Leinsamen enthalten ca. 400 Kalorien. Aber die positiven Effekte auf die Gesundheit wiegen das aus meiner Sicht mehr als auf. Leinsamen ist eine wahre Wunderwaffe für das Wohlbefinden.

Was tut Leinsamen für die Gesundheit?

Hier einige Vorteile des enthaltenen Leinöls für die Gesundheit auf einen Blick:

  • Beitrag zur Herzgesundheit
  • Verbesserung der Verdauungsleistung
  • Entzündungshemmende Wirkung
  • Aktiver Zellschutz

Leinsamen hat verdauungsfördernde Eigenschaften. Sie beruhen auf dem Quellvermögen der in großer Zahl enthaltenen Ballaststoffe. Die Schleimstoffe des Leins beginnen im Darm aufzuquellen und binden Wasser, Cholesterin und Schadstoffe an sich. Auch hilft Leinsamen eine durch die Einnahme von Antibiotika geschädigte Darmflora zu regenerieren. Und die enthaltenen Omega-3-Fettsäuren schützen vor Entzündungen.

Was ist bei der Einnahme zu beachten?

Die tägliche Verzehrmenge von etwa 20 Gramm (gleich zwei Esslöffel) sollte nicht überschritten werden. Innerhalb dieser Grenzen kann Leinsamen uneingeschränkt auch über einen längeren Zeitraum eingenommen werden. Wichtig dabei: ausreichend Wasser trinken. Mindestens 1,5 bis 2 Liter am Tag sind sinnvoll.

Wie ist Leinsamen einzunehmen?

Wer Leinsamen nicht pur mag kann die Samen in Müsli, Quark oder Joghurt einrühren. Verfeinert werden können mit den Körnern auch Salate, Suppen und Aufläufe.

Und natürlich ist Leinsamen auch eine beliebte Zutat für selbstgemachtes Brot.

Ich persönlich nehme täglich über den Tag verteilt bis zu fünf gehäufte Teelöffel geschroteten Leinsamen pur zu mir und spüle sie mit einem großen Glas Wasser Löffel für Löffel herunter. Ich habe festgestellt, dass es mir so am leichtesten fällt und wirklich gut tut. Ich schrote jeweils 100 Gramm Leinsamen innerhalb von fünf Sekunden im Thermomix auf Stufe zehn. Damit komme ich dann einige Tage aus. Es eignet sich aber auch jede andere Getreidemühle, ein Flocker oder ein einfacher Schroter.

Mein Tipp:

Mindestens 7 Tage lang ausprobieren. Leinsamen braucht ein paar Tage, bis er seine Wirkung entfaltet. Sinnvoll ist auch, mit einem Teelöffel am Tag zu beginnen und die Dosis dann langsam zu steigern.Leinsamen - natürliches Nahrungsergänzungsmittel

 

 

 

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