Jodmangel führt unweigerlich zu Übergewicht

…10 kg, bevor der Arzt es merkt

Die Symptome können vielfältig sein, sind aber nur selten deutlich.

Jodmangel Übergewicht

  • Übergewicht
  • Probleme beim Lernen
  • Verstopfungen
  • Müdigkeit
  • Konzentrationsschwäche
  • Antriebslosigkeit
  • Depressionen
  • Schlafprobleme
  • Kältegefühl

…und anderes können auf Jodmangel hinweisen. Natürlich auch eine vergrößerte Schilddrüse, aber dann ist bereits relativ lange einiges falsch gelaufen.

Wieso vergrößert sich die Schilddrüse überhaupt?

Bei Jodmangel versucht die Schilddrüse, die mangelhafte Funktion durch zusätzliches Wachstum auszugleichen. Dabei vermehren sich die Schilddrüsenzellen. Das Ziel: mit dem wenigen Jod so viele Schilddrüsenhormone wie möglich zu produzieren. Das geht auch häufig über einige Jahre gut.

Abnehmen Jodmangel

Versteckter Jodmangel ist am gefährlichsten

Hat die Schilddrüse zu wenig Jod zur Verfügung, kann sich der Stoffwechsel verlangsamen. Betroffene haben häufig das Gefühl, egal welche Diät sie machen und wie konsequent sie sich an Ernährungsgewohnheiten halten, sie nehmen einfach trotzdem zu – oder zumindest nicht ab.

Auf diese Weise ist es keine Seltenheit, dass sie locker zehn Kilogramm Körpergewicht zu nehmen, bevor der Arzt es merkt.

Eine unentdeckte Schilddrüsenunterfunktion sorgt bei dem ein oder anderen für Verzweiflung: die Zahl auf der Waage steigt und steigt, hungern und exzessives Sporttraining erweisen sich als weitgehend hoffnungslos. Dann die Überraschung: wenn die Schilddrüsenunterfunktion durch einen ausreichende Versorgung mit Jod mehr und mehr abnimmt, beginnen auch die Pfunde zu purzeln.

Rauchen erhöht das Risiko

Raucher haben ein achtmal so hohes Risiko, eine Schilddrüsenunterfunktion aufgrund eines Jodmangels zu erleiden. Zigaretten enthalten Thiocyanat, welches die Schilddrüse daran hindert, Jod aufzunehmen.

Auch verschiedene Magen-Darm-Erkrankungen behindern die Aufnahme von Nährstoffen wie Jod, Eisen und Vitaminen. Ebenso stellt eine vegane und vegetarische Ernährung unter Umständen ein Risiko dar.

In Deutschland leidet jeder dritte Erwachsene unter Jodmangel (Quelle WHO)

Du solltest also unbedingt deinen Körper auf einen möglichen Jodmangel untersuchen.

Das geht entweder beim Arzt, oder du kannst hier (zum Jod Test) unkompliziert einen Jodmangel Test bestellen und bekommst dann einige Tage später von einem zertifizierten Labor einen detaillierten Bericht.

Was du tun kannst

Es ist durchaus schwierig, den Körper mit einer normalen Ernährung ausreichend mit Jod zu versorgen. Genau aus dem Grund gibt es ja so etwas wie Jodsalz. Oft genannt für eine jodreiche Ernährung werden auch Seefische sowie Milchprodukte.

Ein echter Geheimtipp

Ein echter Geheimtipp zur ausreichende Versorgung mit Jod sind Meeresalgen. Es gibt eine Reihe von leckeren Gerichten (vorzugsweise asiatische), in denen Meeresalgen benutzt werden. Die gibt es in vielen Geschmacksrichtungen und je nach Alge reicht auch eine kleine Menge als Zugabe in normalen Gerichten. Im gut sortierten Einzelhandel gibt es Braunalgen wie den Blasentang, die Sorten Kombu, Wakame und Hijiki.

Weitere detaillierte Infos zum Jodmangel findest du hier: https://www.pschyrembel.de/Hypothyreose/K0AFX

Worauf du unbedingt achten musst

Zu viel Jod macht krank. Kaufe deshalb nur Algen, die eindeutige Angaben zum Jodgehalt und zur maximalen Verzehrmenge enthalten.

Die tägliche Aufnahmeempfehlung beträgt 200 Mikrogramm für einen Erwachsenen (0,02 g). Die maximale Aufnahmemenge pro Tag wird mit 500 Mikrogramm angegeben. Diesen Wert solltest du auf keinen Fall überschreiten. Mit den Angaben zum Jodgehalt kannst du leicht ausrechnen, wie viel der jeweiligen Algensorte du bedenkenlos essen kannst und solltest.

Ein weiterer Tipp: fange langsam an. Wenn du dich zuvor vor allem jodarm ernährt hast, kann dein Körper unter Umständen zum Beispiel mit Herzklopfen und anderen Symptomen auf eine jetzt ausreichende Menge Jod reagieren. Schleiche das ganze also langsam ein.

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Jodmangel verhindert Abnehmen

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